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Die NASA legte in den 60er Jahren den Grundstein zum modernen Mentaltraining: Es waren faszinierende Bilder, als die Astronauten den Mond betraten. Eine außergewöhnliche mentale Leistung. Eingesperrt in der engen Kapsel, mussten sie unzählige Handlungen mit absoluter Exaktheit und innerer Ruhe ausführen, mit dem Wissen, dass Probleme und extreme Situationen zu erwarten sind. Angst vor dem Versagen ist in einer solchen Situation lebensgefährlich. Sie müssen jederzeit, wenn es die Situation verlangt, mit 100%iger Leistungsfähigkeit arbeiten können. Während einer „Raumfahrt-Mission“ können Sie auch keine Schlaftabletten nehmen, müssen aber jederzeit in der Lage sein zu schlafen, um sich regenerieren und entspannen zu können.
Wie würden Sie mit dieser Belastung umgehen?
Die Psychologen der NASA entwickelten Methoden, damit ihre Astronauten dieser enormen mentalen Belastung standhielten. Neben der körperlichen Untätigkeit stellten auch die psychischen Belastungen und die Konzentration für die Raumfahrer Probleme dar. Innerhalb von Sekundenbruchteilen mussten sie richtige Entscheidungen treffen und all ihr Wissen und die notwendigen Informationen unter Stress abrufen können. Die NASA erarbeitete eigene Techniken oder baute auf bestehenden Methoden wie autogenes Training, Yoga, Zen auf und passte diese der westlichen Zivilisation und Mentalität der Piloten an.
Der Grundstein für das moderne Mentaltraining war gelegt.
Schnell fanden die mentalen Trainingstechniken ihre Anwendung im Sport. Die Schweizer Skirennfahrer setzten 1972 an den olympischen Winterspielen in Sapporo erstmals mentale Trainingstechniken professionell ein. Alle Vorbereitungen wurden damals konsequent auch mental durchgeführt, was zu einem großen Erfolg führte.
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